Studiere das Alte - verstehe das Neue

Wie die Geschichte die Unterrichtsmethoden im Karate veränderte

Schlagworte: Karate, Geschichte, Workshop, Itosu Anko

Abstract

Einführung: Ein Karate Training besteht heute üblicher Weise aus drei Teilen: kihon (Grundlagen), kata (Form) und kumite (reglementiertes Kämpfen) (Sori Doval & Uozumi, 2010). Während kihon und (Sport-) kumite eher neue Entwicklungen im Karate sind, haben kata eine längere Geschichte. In diesem Workshop wird eine mögliche Entwicklung von kata und wie sie heute geübt werden aufgezeigt und ausgewertet.

Methode: Die Teilnehmer werden in zwei Gruppen aufgeteilt, eine Hauptstudiengruppe und eine unterstützende Gruppe. Diese Gruppen werden weiter aufgeteilt, um kooperatives Lernen zu unterstützen (Gillies, 2016). Es gibt drei Phasen, in welchen die Aufgaben der Gruppen bestimmte Ziele haben. Die Phasen sind mit bestimmten Punkten in der Geschichte verknüpft (um die Wende des 20. Jahrhunderts). Die Teilnehmer können ihr Wissen von verschiedenen Disziplinen einbringen und den Lernprozess über das Lösen von Problemen analysieren (Savery, 2006).

Ergebnis: Der Workshop ist ein gutes Hilfsmittel für Teilnehmer, um Verständnis für die Umstände zur Wende des 20. Jahrhunderts zu erlangen und wie diese die Unterrichtsmethoden im Karate beeinflusst haben.

Veröffentlicht
2020-07-06
Zitationsvorschlag
Kretschmer, D. (2020). Studiere das Alte - verstehe das Neue. Journal of Martial Arts Research, 3(1), 6. https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_31_137
Rubrik
Tagungsbeiträge