'Going Native' and 'Feel the Field'!?

Leibphänomenologisch-ethnografische Zugänge zu Kampfsportarten und Kampfkünsten

  • Florian Hartnack Georg-August-Universität Göttingen
Schlagworte: Leiblichkeit, Phänomenologie, Kämpfen, Methode, Qualitative Sozialforschung, Praxeologie, Ethnographie

Abstract

Kampfsportarten und Kampfkünste kennzeichnet ihre unmittelbare Körperlichkeit. Der Zweikampf bietet ein Bewegungsfeld, welches neben der Beobachtung und phänomenologischen Beschreibung körperlicher Praxen eine Art des Mitspürens ermöglicht. In sozialwissenschaftlich-qualitativer Forschung kann das affektive Betroffensein der Forscherperson bzw. der Forscherleib als wesentliches Erkenntnismedium genutzt werden, um neue Perspektiven auf Bewegungspraxen erschließen.

Um körperkontaktintensive Bewegungsfelder phänomenologisch zu beschreiben, möchte der Beitrag unter besonderer Berücksichtigung von Leiblichkeit aufzeigen, wie neben einer praxeologischen Perspektive bzw. der dichten Beschreibung handelnder Akteure ebenso das leibliche Spüren in der ethnografischen Beschreibung von Zweikampfsituationen ein zusätzlich erkenntnisgenerierendes Medium darstellen kann.

Veröffentlicht
2018-07-25
Zitationsvorschlag
Hartnack, F. (2018). ’Going Native’ and ’Feel the Field’!?. Journal of Martial Arts Research, 1(2). https://doi.org/10.15495/ojs_25678221_12_32
Rubrik
Tagungsbeiträge